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Übersicht

1. Ankunft in Südkorea
2. Laternenfest und Buddha’s Birthday
3. Mein Tag an einer koreanischen Schule
4. Eine koreanische Hochzeit
5. Regenzeit in Korea
6. Chuseok – Das Erntedankfest in Korea
7. Unsere Japanreise
8. Sport in Korea
9. Top 10 Hong-Kong
10. Schwanger bzw. mit Baby in Seoul
11. Weihnachten in Korea
12. Die 4 Jahreszeiten in Korea
13. Öffentliche Verkehrsmittel in Seoul
14. Nordkorea in Südkorea
15. Interview mit "Mini und Me" über mein Leben in Seoul
16. Unser Ausflug nach Busan
17. Unser Wochenendtrip zur Nami Island und zu Petite France
18. Unsere Reise durch Südostasien
19. Schuhe in Korea
20. Kids Cafés in Seoul
21. Unser Weekendtrip zum Anseong Bauernhof und nach Suwon
22. Eine bewegende Begegnung mit nordkoreanischen Flüchtlingen
23. Shanghai – ich alleine mit Kleinkind
24. Unser Sommer in Deutschland 2017
25. Weekendtrip auf Muuido Island
21.9.17 13:56


Wochenendausflug nach Muuido im heißen August

 

"Verweile nicht in der Vergangenheit, träume nicht von der Zukunft. Konzentriere dich auf den gegenwärtigen Moment." Buddha

 

Muuido oder auch Muui Insel ist eine kleine (ca. 5km lang, 4.5km breit) Insel in der Nähe von Incheon, also nur knapp eine Stunde von Seoul entfernt. Muui bedeutet auf Koreanisch „Das Kleid des Tänzers“. Die Insel hat zwei schöne, jedoch sehr unterschiedliche Strände: Hanagae und Silmi Beach. Mit einer Fähre, die ca. alle 10 Minuten fährt, kann man direkt (auch mit Auto) vom Incheon Festland nach Muuido gelangen.  

Samstags verbrachten wir den Tag am Silmi Beach. Dieser Strand grenzt an einen Park und damit man sich alles anschauen und dort den Tag verbringen kann, muss man Eintritt zahlen. Nicht nur unser kleines Zelt, das wir dabei hatten, sondern auch die vielen Bäume am Strand, spendeten uns Schatten.  Direkt vor einem liegt zwar das Meer, aber Ebbe und Flut sind hier so stark, dass das Wasser alle paar Stunden kommt und geht. Und wenn es geht, kann man im Wattenmeer zig Muscheln, kleine Krebse und andere interessante Tiere entdecken und man muss aufpassen, dass man nicht im Schlamm versinkt! Einige Restaurants, in denen es Seefood zu essen gibt, schmücken die Strandpromenade. Mit leckeren Pacheon (Koreanische Kartoffelpfannenkuchen mit Meeresfrüchten und Gemüse), Reis, Ei und Kim (Seetang) verköstigten wir uns.

Und ein leckeres Eis, das sich Fiona mit unserem Zeltnachbarn teilte, gab es natürlich auch als Nachtisch.

Am Nachmittag kam das Wasser wieder und wir hatten sogar noch die Möglichkeit ein bisschen Schwimmen zu gehen!

Abends wollten wir dann doch etwas anderes als wieder Fisch oder Meeresfrüchte essen. Auf dem Weg zum Strand, in der Nähe unseres Hotels, ist uns der Chicken&Beer Pub Galley (www.galley.co.kr) aufgefallen. Die sehr netten Besitzer sprechen gutes Englisch - er kommt aus Südafrika, sie ist Koreanerin – und angrenzend zum Pub gehört ihnen auch noch eine Pension, in der man übernachten kann. Fiona haben natürlich Pommes und frittierte Hühnchen besonders gut geschmeckt und sie war sehr begeistert von den Katzen, die überall rumstreunten. J

Übernachtet haben wir allerdings Samstag und Sonntag (Montag früh sind wir zurück gefahren, da es Sonntagabends doch immer viel Stau Richtung Seoul gibt) im Seaside Hotel (www.seasidehotel.co.kr). Wir hatten ein schönes sauberes Zimmer mit Meerblick. Herrlich, einmal nicht aus dem Fenster zu schauen und nur Hochhäuser zu sehen! J Das Hotel bot kein Frühstück an und da die Koreaner ja eigentlich nicht westliche frühstücken und schon gar nicht morgens um 7.30Uhr, hatten wir unser eigenes Frühstück mitgebracht (selbstgebackenes Brot, Erdnussbutter, Obst) und im C4U, der um 7 Uhr aufmachte besorgten wir uns Kaffee, Milch und Joghurt.

Sonntags haben wir dann den anderen Strand, den Hanagae Strand, besichtigt.

Auch hier mussten wir wieder Eintritt zahlen. Dieser Strand ist schon ein bisschen touristischer und voller als der Silmi Beach. Hier kann man zum Beispiel auch Quads im Sand fahren oder angeschnallt, nur ein einem Harnisch befestigt, eine Seilbahn runter düsen. Auch hier gibt es natürlich Wattenmeer und auch heute hatte Fiona riesige Freude daran kleine Krebse und Muscheln zu sammeln und auszubuddeln.

Traditionelles Koreanisches Essen aßen wir wieder an der Strandpromenade: Bibimbab (Reis mit Gemüse, das mit Ei und einer scharfen Soße vermischt wird), Udon-Nudelsuppe mit Miesmuscheln und natürlich wieder Pacheon. Die Auswahl der Restaurants ist hier ein bisschen größer und wer hier übernachten möchte kann das entweder auf dem Campingplatz im eigenen Zelt oder in einen der zahlreichen kleinen Hütten am und um den Strand.

Good-night-night, hieß es aber schon ziemlich früh für uns alle im Hotelzimmer. Der Tag bzw. das Wochenende war zwar schön, aber doch anstrengend und montags erwartete und ja wieder Arbeit und Kindergarten! J

Schön war’s mal wieder! Muudio ist wirklich empfehlenswert, vor allem im Sommer mit Familie, um ein bisschen Abkühlung zu bekommen und aus dem Alltags-Großstadt-Stress Seoul zu entfliehen.  

21.9.17 04:34


1 Monat Urlaub in Deutschland und das habe ich wieder schätzen gelernt:

  • frische Waldluft, die nicht nur nach Regen klar riecht

  • den Bäcker, der schon morgens um 6 Uhr frische Brötchen und Brezeln verkauft

  • Autofahren ohne stockenden Verkehr

  • günstig und lecker bei Aldi, Lidle und Co. einkaufen gehen

  • Sonntag = Ruhetag

  • Döner, Käse, Brot, Currywurst, Pizza günstig und lecker essen

  • italienisches Eis essen und dabei draußen in einer schönen Eisdiele sitzen

  • Spielplätze mit Sand und Wiese für unsere Tochter

  • Wald- und Feldspaziergänge

  • Durchs deutsche Fernsehen zappen

Und das habe ich aus Südkorea (Seoul) vermisst:

  • Highspeed Internet kostenlos und an jeder Ecke

  • Busse und Bahnen die pünktlich im 5 Minuten Tackt kommen

  • koreanisches Essen

  • freundlichen Service und immer gut gelaunte Verkäufer und Bedienungen

  • englische Filme im Free-TV

  • diverse Indoorspielplätze (bzw. Kids Cafés) an jeder Ecke für unsere Tochter

  • Food Streets, in denen man jeden Tag des Jahres woanders essen gehen könnte

  • überall mit EC Karte und ohne PIN und Unterschrift zahlen können

  • ohne Anmeldung und langer Wartezeit zum Arzt gehen

  • viele kostenlose und öffentliche Wasserspiele, Planschbecken und Springbrunnen zum Abkühlen in der Hitze

So, noch ein Jahr bleiben wir in Seoul. Unser letztes Jahr hat nun begonnen. Jetzt beginnt die Zeit der „letzten Male“: ein letztes Mal goldener Herbst, ein letztes Mal draußen in Seoul Eislaufen gehen, ein letztes Mal Kirschblüten im Frühjahr, ein letztes Mal Wasserspiele im Sommer, ein letztes Mal…

Ein aufregendes und spannendes Jahr liegt vor uns, in dem auch unser zweites Kind hier in Seoul  im Januar 2018 zur Welt kommen wird. Wer hätte das gedacht? Verließen wir doch Deutschland als Paar mit der Absicht im März 2017 wieder zu kommen, um dann mit der Familienplanung zu beginnen und kommen nun Juli 2018 als Familie mit zwei Kindern zurück.

Hoffen wir doch, dass auch im kommenden Jahr Trump und Kim Jong-un die Füße still halten werden, damit auch 2017 und 2018 in Korea friedvoll bleibt!

9.8.17 06:38


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