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Kids Cafés in Seoul - Die Lebensretter für alle Eltern!

 

Kids Cafés sind die Lebensretter für Eltern mit kleinen Kindern, vor allem, wenn es draußen in Korea sehr kalt ist (Winter), wenn die Luftwerte schlecht sind (Frühling) oder es einfach zu heiß ist (Sommer), um lange raus zu gehen. Also eigentlich immer... Unter Kids Cafés versteht man kein kinderfreundliches Café, in dem Eltern in Ruhe ihren Latte Macchiato trinken können! Nein, ein Kids Café in Korea ist eine Art Indoorspielplatz (oder wie Google mir übersetzt: Kinderspielparadies. Und JA das sind sie: Paradiese für Kinder!). Diese Indoorspielplätze sind nicht irgendwo in einer Lagerhalle angesiedelt, außerhalb der Stadt im Industriegebiet, wie es meinst in Deutschland der Fall ist. Hier in Seoul, mitten in der Stadt, gibt es verschiedene Themen-Kids-Cafés mit lustigen Namen, wie Pororo- oder Tayo-Kids-Café (Pororo und Tayo sind DIE Kultfigur bei Kindern in Korea) oder Liliput- oder Erdbeer-Kids-Café. Manchmal heißen sie auch einfach nur Kids-Museum. Hinter diesem Namen verbirgt sich aber ebenfalls ein kleines Spielparadies und nicht einfach "nur" ein "Museum", in dem man bloß nichts anfassen darf!

Hier eine kleine Auswahl der Kids-Cafés in unserem Umkreis, die wir schon besucht haben:

Iplay Museum im Dongdaemun Design Park 

Dieses Kids Café besteht fast komplett aus Holz. So gibt es hier zum Beispiel einen kleinen Holz-Kletterpark und ein Holzbälle-Bad. Eine Verkleidungsecke und ein obligatorischer Fuhrpark mit diversen Rutschautos sind ebenfalls vorhanden.

Liliput in Hanam-dong oder Mapo-gu

Das Liliput-Kids-Café in Handam-dong ist wesentlich größer und weitläufiger, als das in Mapo-gu. Hier konnten wir das erste Mal eine Leinwand mit animierten Bildern (z.B. Fische oder Törtchen) entdecken, die man mit Bällen abwerfen kann. Immer wieder ein besonderes Highlight für Fiona, ist die Puppenküche, das Klavier und natürlich die Einkaufsecke, in der sie Spielobst und -gemüse in einen Einkaufswagen legen und an der Kasse "bezahlen" darf (natürlich nur mit Karte! mit Bargeld zahlt man hier ja fast nie in Korea! ).

Petite 5 in Itaewon

Auf den ersten Blick ist dieser Indoorspielplatz ein piekfeines Kids Café. Helle, weiße Möbel, moderne Deckenbeleuchtung und teure Getränke und Speisen. Allerdings sind die hohen Preise von zw. 8-20 Euro pro Person (inkl. obligatorischen Drink) für zwei Stunden Spielspaß  keine Seltenheit. Besonders schön hier ist wieder die Puppenküche und die Kuschelecke mit diversen Teddybären und Puppen. Außerdem hat Petite 5 noch zwei kleine Rutschen und Bauecken im Angebot und an bestimmten Tagen können Zusatzangebote, wie Bastel- oder Kochkurse für Kinder gebucht werden.  

Teddybär-Zoo in der Lotte Mall in Jamsil

Ein ganz besonderes Kids Café, finde ich! Überall begegnen einem maßstabsgetreue Kuschel-Bären, -Elefanten oder auch -Giraffen aus Plüsch. Auf solchen Tieren kann man auch reiten; hat Fiona allerdings nichts so sehr gefallen . Wahrscheinlich waren die Tiere für sie zu groß!? Trampoline, Rutschen und eine Schminkecke, in der kleine süße Figürchen auf die Hand gemalt werden (fand Fiona klasse!), gibt es ebenfalls.

 

Dalki (Erdbeere) Kids Cafe bzw. "Fruit Café" im Times Square Gebäude (B2)

Auch hier gibt es natürlich Rutschen, Kletterecken, ein Bällebad, einen Fuhrpark und einen kleinen Spielsupermarkt. Dekoriert ist alles hübsch mit Erbeer-, Apfel- und anderen Früchtebildern. Aber das Highlight hier ist definitiv der Zug, der mehrmals die Stunde quer durch das Kids Café fährt und in denen nur Kinder mitfahren dürfen! Unschlagbar!

Wonderballs in Banpo-dong

Das Gebäude ist außen eher "pfui" aber innen "hui"! Ein gut überschaubarer Raum ausgestattet mit einer großen Trampolin- und Bällebad-Ecke, einer Holzpellet-Grube (als Ersatz für den Sandkasten), einem Fuhrpark, einer Puppenküche und einer Bauecke lassen das Kinderherz ebenfalls höher schlagen. 

Einfach nur: Kids Museum in der Nähe der Namyeong-Station

Dies ist natürlich auch nicht wieder einfach "nur" ein Kids Museum! Es bietet viele Möglichkeiten, kreativ zu werden. Besonders schön ist die große Schaumstoff-Bauecke; die Holzpellet-Grube, die Bauecke, in der Murmelbahnen gebaut werden können und die riesige Tafel, die es den Kids erlaubt endlich einmal an die Wand zu malen ! Der Dunkelraum, in dem selbst gebastelte Fische im Neonlicht leuchten und der "Luftröhren-Raum", in dem Kinder durch ein Rohrsystem Tücher schicken können, die angesaugt und wieder ausgespuckt werden, sind hier die Highlights!

 

Diese Kids Cafés und noch 100 weitere bieten Fiona (und Mama und Papa ) die Gelegenheit sich auch bei schlechtem Wetter körperlich und geistig auszutoben! Thank God for Kids Cafés!

 

PS: Und in dem Gebäude, in dem wir leben gibt es auch ein Kids Café für alle Bewohner! Besonders praktisch, um schnell einmal einen Tapetenwechsel zu bekommen, wenn man bei zu heißer, kalter oder schlechter Luft nicht auf den Spielplatz draußen gehen kann.

3.4.17 13:02


Die Sache mit den Schuhen - Warum Koreaner immer und überall ihre Schuhe ausziehen...

Ok gut, dass Koreaner immer und überall ihre Schuhe ausziehen, bevor sie einen Raum betreten ist vielleicht ein bisschen übertrieben. Die "Fußwärmer" bleiben schon noch an, wenn man im Supermarkt einkaufen geht oder die U-Bahn Station betritt. Aber ansonsten ist es wirklich so, dass Koreaner immer ihre Straßenschuhe ausziehen, wenn sie einen Raum betreten. Auch Handwerker ziehen vorbildlich die Straßenschuhe an, bevor sie die Wohnung betreten. Undenkbar in Deutschland! Und sogar die Erst- und Zweitklässler an der Deutschen Schule in Seoul haben ihre Hausschuhe an, wenn sie den Klassenraum betreten. Auch alle anderen Schüler (natürlich auch Schülerinnen ) an Koreanischen Schulen ziehen Latschen (einige Deutsche nennen sie auch Adi- oder unschöner Asiletten ) an, sobald sie sich im Schulgebäude befinden. Nur ich, als Lehrerin, darf meine Straßenschuhe anlassen. Ha, ha!

Natürlich hat das hygienische Gründe, warum die Straßenschuhe ausgezogen werden; macht ja auch Sinn, muss Man(n) nicht immer so viel sauber machen. Der Ursprung liegt aber wahrscheinlich darin, dass früher (und heute fast überall noch immer) die Leute Bodenheizungen hatten/haben und man gar keine Schuhe anziehen muss, um warme Füße zu kriegen. Außer man muss mal für kleine Mädchen...

Besonders lustig: in den Badezimmern stehen meistens Badelatschen bereit, damit man keine dreckigen und kalten Füße bekommt. Geheizt werden Badezimmer in Korea nämlich nicht.

Der Eingangsbereich einer jeden Wohnung hebt sich optisch (und auch vom Material her) ab. Dort werden die Schuhe immer ausgezogen und stehen gelassen:

Dieses Bild eines koreanischen Künstlers, das gerade in der U-Bahn Station des Seouler Hauptbahnhofs ausgestellt wird, sagt eigentlich alles:

Und selbst vor kleinen Schusterläden, die es hier an jeder Ecke gibt, zieht man erst seine Schuhe aus, schlüpft in die Latschen, betritt dann den kleinen Container und lässt sich innendrinne die Schuhe polieren oder reparieren:

31.3.17 06:56


Unsere Reise durch Südostasien - Thailand, Malaysia, Vietnam, Kambodscha

"Es ist besser gut zu reisen, anstatt anzukommen!" Buddha 

 

Erster Stopp: Bangkok

Über Weihnachten haben wir unsere Freunde Jens und Kan mit Kind Arisa in Bangkok besucht. Kan kommt aus Thailand und so konnte sie uns als Einheimische wirklich tolle Sachen zeigen und vor allem immer super leckeres Essen bestellen! Unsere Highlights in Bangkok:

Ein Besuch in einen der zahlreichen majestätisch bunten Tempel mitten in der modernen Großstadt:



Ein Besuch im Dusit Zoo:

   

 

Den Flower Night Market mit seinen 100 Blumenständen und 1000 duftender Blumen hatte ich an einem Abend mit Kan besucht:



Ansonsten haben wir natürlich das tolle warme Wetter und somit den Pool in unserer Apartmentanlage und das thailändische Esse genossen. Von Thai Massagen oder anderen Thai Spa Angeboten (Pediküre, Maniküre, Frisör etc.) hat sich ebenfalls immer einer oder ein Pärchen verwöhnen lassen, während die anderen auf die Kinder aufpassten, die ja auch entertaint werden wollten! 

Fünf Tage in Bangkog gingen viel zu schnell um, aber nun wartete eine zwei wöchige Südostasien-Kreuzfahrtreise mit der AIDA auf uns. Also ab zum Hafen Laem Chabang und ab aufs Schiff!



Mit Fiona große Ausflüge oder Städtetouren machen können wir leider noch nicht. Wäre einfach zu anstrengend. Die Anfahrt zu unseren Zielen ist immer schon eine Herausforderung! Deshalb sind wir meistens einfach an einen Strand, in ein Hotel mit Pool oder in einen Park gefahren und haben dort den Tag verbracht.

Unsere Route:  


1. Stopp: Koh Samui - Ein Tag am Strand



2. Stopp: Singapur - Ein Tag auf Santosa-Island: am Strand, im Wasser und im Park

   

 

3. Stopp: Malaysia - Penang: ein Tag in einem schönen Hotel Resort mit Strand    


4. Stopp: Malaysia - Kuala Lumpur: Besuch des Parks mit den KL-Towern

   


5. Stopp: Vietnam - Nur Mama ging von Board: Besuch der Co Chi Tunnel und der Stadt Ho-Chi-Minh


  

6. Stopp: Kambodscha - Noch ein Tag in einem schönen Hotel Resort mit Strand 



Und Spaß an Board hatten wir natürlich auch. Vor allem der Kinderspielplatz und die Pools haben Fiona sehr gefallen!


 Eincremen muss sein!  


 Schön war's! Gerne einmal wieder!

 

 

19.1.17 11:53


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