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4 Tage Koreareise im Nord-Osten

 

Im Oktober, also im Herbst, zur schönsten Jahreszeit Koreas, unternahmen wir unsere lang geplante Koreareise. Lange hatten wir überlegt, welche Städte und Provinzen wir besuchen sollten. Die Entscheidung viel uns schwer, da man ja (Mütter und Väter werden es wissen!) mit einem 2-jährigen Kleinkind nicht lange am Stück Autofahren kann und das Reisen anders geplant werden muss, als wenn man nur zu Zweit reisen würde. Letztendlich entschieden wir uns in den Nord-Osten zu fahren, also nicht all zu weit weg von Seoul.

 

1.Stopp: Chuncheon & Sokcho

Wir hielten am ersten Tag nach ca. 2 Stunden Fahrt in Chuncheon und genossen das wunderschöne Wetter am Soyang See bzw. Fluss.

Unsere Fahrt ging weiter Richtung Sokcho, an die Ostküste, wo wir in der Nähe des Meeres in eine Pension eincheckten. Den Nachmittag verbrachten wir am Strand. Zum Baden war es schon zu kalt, aber Fiona hatte Spaß mit den Wellen und natürlich mit dem Sand. Am Abend gab es, typisch koreanisch, Chicken & Beer.

 

2. Stopp: Nationalpark Seoraksan

Einer der schönsten Nationalparks Koreas ist der Seoraksan, der natürlich auf unserer To-Do-Liste stand. Früh morgens fuhren wir also zum Kensington Stars Hotel, das direkt am Eingang des Nationalparks liegt.

Dort luden wir Koffer und Reisebett aus, packten Fiona in den Wanderrucksack und machten uns auf den Weg zur Gondel, die uns zu einen der Berge des Seoraksans brachte.

Auf der Bergspitze angekommen, aßen wir einen kleinen Mittagssnack (Gimbab: Reisrollen mit Gemüse) und wanderten die gut 20-minütige Strecke zu einer atemberaubenden natürlichen Aussichtsplattform. Fiona schlief währenddessen im Wanderrucksack ein. Danach besichtigten wir oben noch kurz einen kleinen Mini-Tempel und erkundeten dann das Gebiet am Fuße des Berges inklusiver Buddah Statue, Fluss und Café. Abends aßen wir im Kensington Hotel und gingen alle früh schlafen.

 

3. Stopp: Hwanseongul Kalk- & Tropfsteinhöhle

Am dritten Tag unserer Reise machte uns der Regen und die Tatsache, dass Fiona anfing zu fiebern leider einen Strich durch unsere zweite geplante Wanderung im Seoraksan. So entschieden wir uns (nach einem Aufenthalt am Morgen in einer Mall in Sokcho) am Mittag in die Provinz Gangwon-do zu fahren, um uns dort die größte Kalksteinhöhle Hwanseongul in Korea anzusehen, die sich vor mehr als 530 Millionen Jahren gebildet hatte.

Vom Parkplatz spazierten wir (Fiona wieder hinten im Wanderrucksack) zur kleinen Einschienenbahn, die uns zur Höhle brachte. In einem ca. einstündigen Rundgang sahen wir bunt-angeleuchtete hängende Tropfsteine, diverse Seen und Bodenzapfen. Sehr schön und empfehlenswert vor allem für Schlecht-Wetter-Tage!

Abends ging es dann wieder zurück Richtung Gangneung und wir checkten im Sun Cruise Resort (einem Schiffshotel) ein. Das Hotel ist tatsächlich aufgebaut wie ein großes Kreuzfahrtschiff und in vielen Zimmern befinden sich Bugfenster.

 

4. Tag: Sun Cruise Resort Hotel in Gangneung

(Quelle: uniqhotels.com)

Leider verbrachten wir hier nur die Nacht und den Vormittag am nächsten Tag, denn auch an diesem Tag regnete es und Fiona war immer noch krank und wir konnten nichts anderes machen, als die Heimfahrt anzutreten, obwohl heute noch mal ein Aufenthalt am Strand vorgesehen war.

Nichtsdestotrotz, waren es 4 wunderschöne Tage außerhalb von Seoul, die wir auf unseren ca. 450 km zurückgelegt hatten und die wir nicht missen möchten!

23.12.17 05:57


Kimchi Kurs

„Kimchi - koreanisch 김치 - nennt man in der koreanischen Küche sowohl die Zubereitung von Gemüse durch Milchsäuregärung als auch das auf diese Art fertig zubereitete Gemüse. Kimchi wird traditionell wie Sauerkraut als Vitamin-C-Speicher für den Winter eingemacht. In Korea gehört Kimchi praktisch zu jeder Mahlzeit, genauso wie Reis (밥 – Bab) […]. Prinzipiell kann man alle Gemüsesorten fermentieren. So sind im Laufe der Zeit viele verschiedene Arten von Kimchi entstanden, so zum Beispiel mit Gurken, Lauch, Rettich oder Chinakohl.“ (Quelle: Wikipedia)

Als uns im Oktober Jakobs Bruder Karl und seine Freundin Steffi besuchten, stellten wir in der Seoul Kimchi Academy (http://www.kimchischool.net) Kimchi mit Chinakohl her. Die Zutaten waren schon alle vorbereitet und so mussten wir unseren in Salz eingelegten Kohl nur noch u.a. mit Chilipulver, Knoblauch, Ingwer und anderen Zutaten einreiben, vermischen und richtig falten (gar nicht so leicht!).

Im Anschluss lernten wir noch, wie Tteok-bokki oder auch Ddukbokki hergestellt wird. Dies ist ebenfalls ein koreanisches Gericht, bei dem Reiskuchen-Nudeln in einer scharf-süßen Chilisuppe gekocht werden.

Mmmmhhhh...lecker!

23.12.17 05:26


Wochenendausflug nach Muuido im heißen August

 

"Verweile nicht in der Vergangenheit, träume nicht von der Zukunft. Konzentriere dich auf den gegenwärtigen Moment." Buddha

 

Muuido oder auch Muui Insel ist eine kleine (ca. 5km lang, 4.5km breit) Insel in der Nähe von Incheon, also nur knapp eine Stunde von Seoul entfernt. Muui bedeutet auf Koreanisch „Das Kleid des Tänzers“. Die Insel hat zwei schöne, jedoch sehr unterschiedliche Strände: Hanagae und Silmi Beach. Mit einer Fähre, die ca. alle 10 Minuten fährt, kann man direkt (auch mit Auto) vom Incheon Festland nach Muuido gelangen.  

Samstags verbrachten wir den Tag am Silmi Beach. Dieser Strand grenzt an einen Park und damit man sich alles anschauen und dort den Tag verbringen kann, muss man Eintritt zahlen. Nicht nur unser kleines Zelt, das wir dabei hatten, sondern auch die vielen Bäume am Strand, spendeten uns Schatten.  Direkt vor einem liegt zwar das Meer, aber Ebbe und Flut sind hier so stark, dass das Wasser alle paar Stunden kommt und geht. Und wenn es geht, kann man im Wattenmeer zig Muscheln, kleine Krebse und andere interessante Tiere entdecken und man muss aufpassen, dass man nicht im Schlamm versinkt! Einige Restaurants, in denen es Seefood zu essen gibt, schmücken die Strandpromenade. Mit leckeren Pacheon (Koreanische Kartoffelpfannenkuchen mit Meeresfrüchten und Gemüse), Reis, Ei und Kim (Seetang) verköstigten wir uns.

Und ein leckeres Eis, das sich Fiona mit unserem Zeltnachbarn teilte, gab es natürlich auch als Nachtisch.

Am Nachmittag kam das Wasser wieder und wir hatten sogar noch die Möglichkeit ein bisschen Schwimmen zu gehen!

Abends wollten wir dann doch etwas anderes als wieder Fisch oder Meeresfrüchte essen. Auf dem Weg zum Strand, in der Nähe unseres Hotels, ist uns der Chicken&Beer Pub Galley (www.galley.co.kr) aufgefallen. Die sehr netten Besitzer sprechen gutes Englisch - er kommt aus Südafrika, sie ist Koreanerin – und angrenzend zum Pub gehört ihnen auch noch eine Pension, in der man übernachten kann. Fiona haben natürlich Pommes und frittierte Hühnchen besonders gut geschmeckt und sie war sehr begeistert von den Katzen, die überall rumstreunten. J

Übernachtet haben wir allerdings Samstag und Sonntag (Montag früh sind wir zurück gefahren, da es Sonntagabends doch immer viel Stau Richtung Seoul gibt) im Seaside Hotel (www.seasidehotel.co.kr). Wir hatten ein schönes sauberes Zimmer mit Meerblick. Herrlich, einmal nicht aus dem Fenster zu schauen und nur Hochhäuser zu sehen! J Das Hotel bot kein Frühstück an und da die Koreaner ja eigentlich nicht westliche frühstücken und schon gar nicht morgens um 7.30Uhr, hatten wir unser eigenes Frühstück mitgebracht (selbstgebackenes Brot, Erdnussbutter, Obst) und im C4U, der um 7 Uhr aufmachte besorgten wir uns Kaffee, Milch und Joghurt.

Sonntags haben wir dann den anderen Strand, den Hanagae Strand, besichtigt.

Auch hier mussten wir wieder Eintritt zahlen. Dieser Strand ist schon ein bisschen touristischer und voller als der Silmi Beach. Hier kann man zum Beispiel auch Quads im Sand fahren oder angeschnallt, nur ein einem Harnisch befestigt, eine Seilbahn runter düsen. Auch hier gibt es natürlich Wattenmeer und auch heute hatte Fiona riesige Freude daran kleine Krebse und Muscheln zu sammeln und auszubuddeln.

Traditionelles Koreanisches Essen aßen wir wieder an der Strandpromenade: Bibimbab (Reis mit Gemüse, das mit Ei und einer scharfen Soße vermischt wird), Udon-Nudelsuppe mit Miesmuscheln und natürlich wieder Pacheon. Die Auswahl der Restaurants ist hier ein bisschen größer und wer hier übernachten möchte kann das entweder auf dem Campingplatz im eigenen Zelt oder in einen der zahlreichen kleinen Hütten am und um den Strand.

Good-night-night, hieß es aber schon ziemlich früh für uns alle im Hotelzimmer. Der Tag bzw. das Wochenende war zwar schön, aber doch anstrengend und montags erwartete und ja wieder Arbeit und Kindergarten! J

Schön war’s mal wieder! Muudio ist wirklich empfehlenswert, vor allem im Sommer mit Familie, um ein bisschen Abkühlung zu bekommen und aus dem Alltags-Großstadt-Stress Seoul zu entfliehen.  

21.9.17 04:34


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