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Weekendtrip - Nami Island & Petite France

An einem schönen Novemberwochenende sind wir mit unserem "neu-gebrauchten" Auto einmal außerhalb von Seoul gefahren. Wegen Fiona haben wir uns ein Ziel ausgesucht, dass nicht allzu weit weg ist: Nami Island. Ein bisschen länger als 1,5 Stunden brauchten wir für die 65 Kilometer. Samstag früh, noch vor dem Frühstück (das nahmen wir dann im Auto ein), sind wir gegen 7.30 Uhr los gefahren; so kamen wir für Seoul-Verhältnisse schnell und gut durch, noch bevor der Wochenendverkehr los ging. Nachdem wir geparkt hatten, besorgten wir uns ein Visum, sprich Ticket (Nami Island erklärte sich 2006 als "unabhängig" und wird seitdem auch Naminara Republik genannt). Dann fuhren mit der Fähre vom Festland auf die Insel.

Nami Island hat unheimlich viele Sehenswürdigkeiten und Attraktionen zu bieten. Hier eine Liste von dem, was wir gemacht haben:

1. Erkundungsspaziergang über die Insel, dabei den bunten Herbst genossen und Eichhörnchen beobachtet

2. Bilder gemacht mit "Redwood Trees" und Ginko-Bäumen

2. Besichtigung des Straußengeheges (JA! Es gibt hier Strauße! )

3. Asiatisch Mittagessen in einen der zahlreichen Restaurants

4. Teuren Kaffee getrunken in einen der zahlreichen schnuckeligen Cafés

5. Winter Sonata (eine berühmte koreanische Drama Serie) Huldigungen angeschaut und fotografiert

6. Und natürlich Spielplätze erkundet!

  Das kann man außerdem noch erleben:

- ein Fahrrad leihen und über die autofreie Insel radeln (längste Strecke: 4km )

- eine Tour mit dem Mini-Zug machen

- mit dem elektrischen Bus fahren

- koreanische Snacks essen (z.B. koreanische Pfannenkuchen oder koreanische Würstchen)

Auf der Insel gibt es zwar ein Hotel und auch Bungalows, diese waren aber leider für unser geplantes Wochenende schon ausgebucht. Und so verließen wir am frühen Abend die Insel wieder und fuhren in unsere kleine abgelegene Ecran Pension am Fluss, ein Stückchen außerhalb der nahe gelegenen Stadt Gapyeong. Dort besorgten wir uns in einem kleinen spartanisch eingerichteten Laden Würstchen, Ramen-Nudeln, Reis-Porridge und Eier und verpflegten uns selbst.

Wer einmal dem wilden Trubel der Stadt Seoul entkommen mag, wer es abends einmal wieder dunkel haben möchte und wer mal wieder frische Fluss- und Bergluft einatmen will, dem kann ich diese Pension wärmstens empfehlen!

Am nächsten Tag fuhren wieder früh los, Richtung Seoul, hielten allerdings für einen Vormittagsausflug im kleinen Dorf Petite France.

Eigentlich ist es kein richtiges Dorf, da hier keine Menschen leben (obwohl man auch hier in Gästehäusern übernachten kann), es ist eher ein kleiner Vergnügungspark, in dem französisch bzw. europäisch gebaute bunte Häuschen zu sehen und einige Attraktionen zu erleben sind.

Die Ausstellung zur Ehren der Erzählung "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry, eine Marionettenshow mit unterhaltsamer Musik, eine kleine Vorführung alter kleiner Orgeln und Spieluhren und ein Antikladen mit alten Puppen und Porzellanfigürchen haben Fiona und mir besonders gut gefallen.

Was uns allerdings gefehlt hat, war französisches Essen! Noch nicht mal einen Crépe-Stand gab es! Und so begnügten wir uns auch hier wieder mit einem Mittagessen, dass eher aus mehreren Snacks (Pizzastückchen, Pommes, Gimbab (Reisrollen gefüllt mit Fleisch oder Fisch und Gemüse)) zusammengestellt wurde.

Alles im allem, waren diese zwei Ausflüge aber sehr gelungen und empfehlenswert!

1.12.16 12:58


4 Tage Busan

Vier Tage in Busan waren zu kurz, um alles zu sehen (vor allem mit kleiner Tochter), aber dennoch war es wunderschön! Hier kurz das, was wir rund um den Hauptbahnhof und Haeundae (DER Strand in Busan!) gesehen haben!

1. Tag - Mit dem KTX nach Busan & Mein erstes Erdbebenerlebnis

Mit dem KTX (dem koreanischen TGV) sind wir 2,5 Stunden von Seoul nach Busan gefahren. Mit Fiona, unserer damals 14 Monate alten Tochter, war dies die angenehmste Art zu reisen, da sie im Zug laufen und klettern konnte und ständig von Mitreisenden abgelenkt wurde. Am frühen Abend kamen wir am Hauptbahnhof an und konnten noch eine tolle Aussicht auf den Hafen genießen, bevor die Sonne unterging.

Nach einem koreanischen Abendessen (Bibimbab - Reis mit Gemüse) fuhren wir mit dem Taxi in den Stadtteil Haeundae. Die Sonne schien schon nicht mehr und so konnten wir eine Nachttour über bunt beleuchtete Brücken und hellerleuchteten Hochhäuser genießen (falls man es "genießen" nennen kann, wenn man neben sich ein wildes Kleinkind ablenken muss, das alles andere möchte, nur nicht still sitzen! ). Eingecheckt haben wir in einem Familien Apartment im Hotel The Mark Haeundae. Dort haben wir Fiona erst einmal hingelegt, bevor wir es uns im separatem Wohnzimmer gemütlich gemacht haben. Plötzlich wackelte das ganze Gebäude!

Die Küchenlampe schwankte gefährlich hin und her und uns wurde richtig komisch im Magen. Hinterher erfuhren wir, dass es sich bei der Erschütterung um ein Erdbeben der Stärke 5,8 handelte. Das Epizentrum lag nur 60 Kilometer Nord-östlich von Busan entfernt. Es war das schlimmste Erdbeben in Südkorea seit Jahrzehnten! Zum Glück gab es nur einige Leichtverletzte und geringe Schäden an Gebäuden, aber das Ganze hätte auch anders ausgehen können... Nun kann ich nachvollziehen, wie sich die vom Erdbeben überraschten Menschen in Neapel, Italien und Japan gefühlt haben mussten!


2. Tag - Strand  und Abendessen im Hard Rock Cafe

Nicht nur die Tatsache, dass das Apartment Hotel zwei gemütliche Zimmer hatte und einer Wohnung gleich kam, gab es im Wohnzimmer auch noch diverse Spielsachen für Fiona: Holzeisenbahn, Krabbeltunnel, Puppenküche, Malecke etc. Damit konnten wir sie morgens nach dem Aufstehen gut beschäftigen, bis es endlich Frühstück gab!

Das Frühstück bot zwar eine große Auswahl, aber für viele Europäer war das meiste dann doch nicht so genießbar. Neben Toast und Ei, Butter und Marmelade, Joghurt und Cornflakes, gab es asiatische Suppen, frittierten Reis und Fleisch, das ich jetzt nicht unbedingt gerne morgens um 7.30 Uhr esse. Aber gut, Fiona wurde von Joghurt, Cornflakes und ein paar Früchten aus der Dose satt!  Danach gingen wir an den Strand und verbrachten eigentlich den ganzen Tag dort. Der Strand in Haeundae ist wirklich sehr, sehr schön. Wir waren zum Glück zu einer Zeit in Busan (Mitte September), in der keine 1000 Sonnenschirme und -liegen jeglichen Blick auf Sand und Meer versperrten.

Nein, der Strand war morgens früh fast menschenleer und vor allem Fiona hatte eine riesige Freude daran, Löscher zu graben, Tauben zu beobachten und auch mal mit uns im Meer zu planschen!

Abends aßen wir im Hardrock Cafe, das zwar nicht gerade günstig, aber eben besonders ist!

Schlafen konnten wir diesmal ohne Erdbeben!

3. Tag - Strand und Aquarium

Auch den zweiten Tag verbrachten wir die meiste Zeit am Strand. Entlang der Promenade sind wir auch einmal spazieren gewesen und konnten so das Treiben der Einheimischen und Touristen beobachten.

Am Nachmittag bin ich mit Fiona in das Sea Life Busan Aquarium, das sich direkt neben dem Strand befindet.

Die Aquarien mit Glasböden über die man läuft und in denen sich Haie befinden, das riesige zylinderförmige Wasserbecken, in dem 1000 bunte kleine und große Fische und Korallen sind und die Rochen-Fütterung waren unser Highlight! Sehr empfehlenswert für Familien mit Kindern!

Abends aßen wir in einen der zahlreichen westlichen Restaurants (wir entschieden uns für eine Tapas-Bar, koreanisches Essen kriegen wir in Seoul ja genug!) an der Promenade mit Meerblick. Hier ist das Essen zwar teuer, aber sehr, sehr lecker!

4. Tag  Mit der Metro zum Hauptbahnhof - China Town - Mittagessen

Heute an unserem letzten Tag sind wir mit der Metro, anstatt mit dem Taxi, zum Hauptbahnhof gefahren. Das Metrosystem in Busan ist genauso übersichtlich und sauber, wie das in Seoul! Sehr schön!  

Am Hauptbahnhof hatten wir dann noch kurz Zeit Chinatown, direkt um die Ecke, zu erkunden.

Da wir an Chuseok (dem größten Feiertag in Korea, gleichzusetzten mit Thanksgiving in den USA) in Busan waren, waren die Läden und Straßen  in Chinatown wie leergefegt. Dennoch konnten wir uns einen kleinen Überblick verschaffen und interessante Gebäude, Statuen und Wandgemälde betrachten.

Vor dem Mittagessen, wieder Bibimbab, erfrischten wir uns noch einmal an den Wasserfontänen, direkt vor dem Hauptbahnhof. Denn auch im September kann es in Korea noch bis zu 26 Grad und wärmer warm werden!

Danach ging es wieder mit dem KTX zurück nach Seoul.

Schön war's Busan! Wir kommen gerne wieder, wenn wir noch einmal die Zeit dafür haben!

 

 

1.12.16 12:33


Interview: Mein Leben in Seoul

Für "Mini and Me" wurde ich über unser Leben in Seoul mit Baby interviewt. Klickt euch mal rein!

http://www.mini-and-me.com/im-ausland-leben-mit-kindern-sandra-lebt-mit-papa-und-baby-in-seoul-suedkorea/

 

 

26.6.16 07:39


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