* Startseite     * Über...     * Archiv     * Gästebuch     * Kontakt     * Abonnieren



* Letztes Feedback
   2.12.16 10:11
    Hallo liebe (r) Sandra,
   20.01.17 10:32
    Hallo ihr drei in Seoul
   20.01.17 10:33
    Liebe Grüße aus der Heim
   20.06.17 10:47
    wh0cd2061603






Öffentliche Verkehrsmittel in Seoul

Unterwegs mit Baby 

 

Drei Verkehrsmittel gibt es mit denen man in Seoul unterwegs ist, hat man kein eigenes Auto: Bus, Metro und Taxi. Meiner Meinung nach sind alle drei Verkehrsmittel schneller und stressfreier, als das eigene Fahren. Ich hätte auf so einiges keine Lust, würde ich selbst hinter dem Steuer sitzen: schwerbeladene Rollerfahrer, die einen gefühlt von oben, unten, vorne, hinten, links und rechts gleichzeitig überholen; hupende Autos, die einfach nur sagen wollen "Achtung, ich komme!" und natürlich Stau, Stau und nochmals Stau!

 

Bus

Mit Baby in der Tragetasche finde ich das Busfahren am einfachsten. Ich kann mich entweder im Bus hinstellen oder auf die reservierten Plätze für Schwangere, Alte, Behinderte oder Müttern (sic! Siehe Foto!) mit Babys in der Tragetasche setzten, je nachdem wie eben mein Kind drauf ist, ob es jetzt gerne sitzen mag oder eben nicht.

 

 

Die Busse kommen regelmäßig alle 5-10 Minuten. Und mit meiner Seoul Bus App kann ich ganz schnell herausfinden, wann der nächste Bus an meiner Bushaltestelle ankommt und auch mit Google Maps nachsehen, wohin er fährt.

Bin ich mit dem Kinderwagen unterwegs kann ich auch nachschauen, ob ein Niedrigflurbus kommt, in den ich mit dem Kinderwagen einsteigen kann oder ob einer der alten Busse vorfährt, in dem es schwierig ist alleine mit dem Kinderwagen einzusteigen.

 

 

U-Bahn

Die U-Bahn gibt es in Seoul seit 1979 und ist mit fast 8 Millionen Fahrgästen täglich das höchste ausgelastete U-Bahn-System der Welt. Insgesamt gibt es 9 Linien in unterschiedlichen Farben, die alle zwischen ca. 6 Uhr in der Früh bis ca. 1 Uhr nachts im 5-10 Minutentakt fahren. Jede Haltestelle hat meistens mehrere Ein- bzw. Ausgänge. Mindestens einer dieser Ein-/Ausgänge hat einen Fahrstuhl oder einen Lift, den man rufen kann. So kommt man auch problemlos mit dem Kinderwagen in die Metro. Allerdings kann das schon mal dauern, da man gegebenenfalls mehrere Fahrstühle in die Tiefe nehmen muss. Einige U-Bahn Linien sind bis zu 8 Stockwerke tief unter der Erde verbuddelt! Am schnellsten geht’s dann doch wieder mit Baby in der Tragetasche. Auch in den Metros gibt es vorreservierte Plätze für Alte, Behinderte, Mütter mit Kindern oder Schwangere. In jedem Abteil! Das Umsteigen wird einem leicht gemacht, denn vorgefertigte Pläne sagen einem genau an welcher Tür am besten ausgestiegen wird, um beim Umsteigen den schnellsten Weg zur nächsten U-Bahn zu erreichen. So ist auch in der Rush-Hour, wenn gleichzeitig mit einem selbst noch weitere Millionen von Menschen in Seoul unterwegs sind, gewährleistet, dass man schnell die nächste Bahn erwischt.

 

 

Taxi

Auf den Straßen von Seoul sieht man überall orangene, silberne und schwarze Taxen. Zu fast jeder Tages- und Nachtzeit kann davon ausgegangen werden, dass schnell ein Taxi herbei gewunken werden kann. Und das geht so: Handfläche nach unten und mit allen Fingern zu einem winken. Uns ist es ganz am Anfang passiert, dass kein Taxi gehalten hat, weil wir, wie in New York den Arm nach oben gehalten und somit ein Stoppzeichen signalisiert haben. Nur wer etwas mehr auf der hohen Kante hat, leistet sich ein schwarzes Luxustaxi; unterscheidet sich von den anderen eigentlich wirklich nur darin, dass es schwarz und die Fahrt teurer ist! Ansonsten nimmt man ein oranges oder silbernes und zahlt für knapp 10 Kilometer ca. 5 Euro (je nach Verkehr natürlich). Auch mit dem Baby in der Tragetasche kann und darf man hier Taxi fahren oder man klappt den Kinderwagen zusammen, verstaut ihn im Kofferraum, und schnallt das Baby mit samt dem Kindersitz hinten an.

 

 

In allen drei Verkehrsmitteln kann mit der sogenannten T-Money Karte gezahlt werden. Auf dieser wird Geld geladen, das dann abgebucht wird, wenn damit beim Eingang in der Metro an Drehkreuzen oder Schranken oder im Bus eingecheckt oder am Ende einer Taxifahrt bezahlt wird. Ungefähr 1,300 Won (ca. 1 Euro) kostet eine Metro- oder Busfahrt. Nur, wer sehr, sehr lange fährt stürzt sich in Unkosten und muss am Ende ca. 20-30 Cent zusätzlich zahlen.

 

Übrigens: die Busse und Taxen fahren hier mit Gas und sorgen wenigstens ein bisschen dafür, dass ein Teil des Smogs eben nicht von ihnen verursacht wird.

 

Fazit: die Entscheidung kein Auto in einer Megastadt zu holen, in der ständig Busse, Bahnen und Taxen fahren, war richtig! Nur das Einkaufen erschwert die Sache manchmal. Aber dann wird ein Rucksack oder ein Koffer mitgenommen, der Einkauf wird dann ins Taxi geladen oder vom Supermarkt kostenlos nach Hause geliefert. Geht also alles hier auch ohne Auto!

29.3.16 07:29
 
Letzte Einträge: Nordkorea in Südkorea , Interview: Mein Leben in Seoul


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung