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Inhalt

1. Ankunft in Südkorea
2. Laternenfest und Buddha’s Birthday
3. Mein Tag an einer koreanischen Schule
4. Eine koreanische Hochzeit
5. Regenzeit in Korea
6. Chuseok – Das Erntedankfest in Korea
7. Unsere Japanreise
8. Sport in Korea
9. Top 10 Hong-Kong
10. Schwanger bzw. mit Baby in Seoul
11. Weihnachten in Korea
12. Die 4 Jahreszeiten in Korea
13. Öffentliche Verkehrsmittel in Seoul
14. Ein bisschen etwas über Nordkorea
15. Interview mit „Mini und Me“ über mein Leben in Seoul
16. Unser Ausflug nach Busan
17. Unser Wochenendtrip zur Nami Island und zu Petite France
18. Unsere Reise durch Südostasien
19. Schuhe in Korea
20. Kids Cafés in Seoul
21. Unser Weekendtrip zum Anseong Bauernhof und nach Suwon
22. Eine bewegende Begegnung mit nordkoreanischen Flüchtlingen
23. Shanghai – ich alleine mit Kleinkind
24. Unser Sommer in Deutschland 2017
25. Weekendtrip auf Muuido Island
26. Kimchi Kurs
27. 4 Tage Koreareise im Nord-Osten
28. Mein Tempelstay
29. Unser Wanderung zum Goldenen Buddha
30. Der Geruch und der Duft von Seoul
31. Mundschutz-Masken in Korea
32. Top 10 Seoul
33. S(e)oul Food
34. Serviceparadies Seoul
35. Good bye Korea
21.9.17 13:56


Good bye Korea, Good bye Seoul, Good bye my friends

Und das Schwerste daran 2014 nach Korea zu gehen, war der Familie und den Freunden in Deutschland „Auf Wiedersehen!“ zu sagen.
Und nun ist 2018 unsere Zeit in Korea vorbei und das Schwerste daran wieder nach Deutschland zu gehen ist „Auf Wiedersehen“ oder vielen guten Freunden „Tschüss für immer“ zu sagen, mit dem Wissen, dass man einige Menschen, die man die letzten Jahre hier lieb gewonnen hat, nie wieder sehen wird, weil auch sie weiter ziehen, weil auch sie irgendwo auf dieser Welt ein neues Leben anfangen werden!
Und doch, obwohl so hart, bin ich froh, dass ich hier Menschen kennen lernen durfte, die es mir nun schwer machen „Auf Wiedersehen!“ oder „Tschüss für immer!“ zu sagen (mein weinendes Auge).
Und doch bin ich froh darüber, Freunde und Familie in Deutschland zu haben, die sich auf uns freuen, die auf uns warten (mein lachendes Auge).
Und ich laufe durch die Straßen von Seoul und denke mir; „Heute war ich das letzte Mal in diesem Museum!“ oder „Heute war ich das letzte Mal in diesem Park!“ Und manchmal weiß man nicht, dass es das letzte Mal war!
Und ich weiß nicht worüber ich mich mehr freuen soll: über die Tatsache, dass wir diesem Straßenlärm und der schlechten Luft, dieser Hektik in dieser lebendigen Stadt bald entkommen können oder der Tatsache, dass wir bald in einem ruhigen Ort leben, in dem ich das Fenster auf mache und Wald, Wiese, Felder höre; in dem weniger Menschen leben, in dem man auch mal alleine ist…
Und werde ich das schnelle Leben, die vielen Möglichkeiten in dieser tollen Großstadt, das sichere Gefühl nachts als Frau durch verwinkelte Gassen zu laufen vermissen? Oder werde ich froh sein, in keinem Stau mehr fest zu stecken, froh darüber sein, auch mal alleine irgendwo spazieren gehen zu können, froh darüber sein nicht immer und ständig von CCTV Kameras beobachtet zu werden?
Ich weiß es nicht, wir werden sehen…
Und werden wir mit dem „reverse culture shock“ konfrontiert werden? Erst einmal froh darüber sein, dass wir Familie und Freunde wieder sehen können, dass wir lecker Essen gehen und morgens schon um 7 Uhr frische Brötchen bekommen können? Dann sich aber doch irgendwie fremd fühlen in der eigenen Heimat mit der eigenen Kultur, weil keiner nachvollziehen kann, was man fast 4,5 Jahre als Expat erlebt hat und wie man sich fühlt; weil sich alles verändert hat, weil wir uns verändert haben?!?!
Ich weiß es nicht, wir werden sehen…
Und wann werden wir wieder kommen? Wann das nächste Mal Seoul besuchen? Eine lange Zeit wird bis dahin vergehen… Ich bin mir sicher! Dennoch möchte ich unseren Kindern, in deren Pässen steht „Geburtsort: Südkorea“ und deren Mittelname ein koreanischer ist, ihren Geburtsort zeigen, aber wann wird das sein? Seoul verändert sich so rasant schnell (balli-balli, sagt man hier): Wird es dann noch Fionas Kindergarten geben? Die Deutsche Schule, an der ich so gerne gearbeitet habe? Unser Hochhaus, in dem wir gelebt haben? Werden dann noch unsere koreanischen Freunde hier leben?
Ich weiß es nicht, wir werden sehen…
„So sehr Sie sich auch bemühen – an die ersten drei Jahre seines Lebens wird sich Ihr Kind später nicht erinnern können.“ Dies las ich vor kurzem auf www.eltern.de. Unsere Tochter ist am 15. Juli 2018 drei Jahre alte geworden. Am 25. Juli 2018 haben wir Korea verlassen! Ist das gut, dass Fiona sich an nichts mehr erinnern kann? Macht es ihr das Ankommen in Deutschland einfacher? Oder ist es traurig und schade, dass sie nur noch anhand von Bildern und Videos doch irgendwie Erinnerungen an ihre Freunde, an ihre Nanny, an Seoul, an ihre ersten drei Lebensjahre hat?
Ich weiß es nicht, wir werden sehen…
Ich werde so vieles vermissen!
Und so vieles auch nicht!
Ich gehe mit einem weinenden und einem lachenden Auge!
Good bye Korea, Good bye Seoul, Good bye my friends
20.7.18 05:46


Serviceparadies Seoul

Ich schulde Seoul noch eine Hommage an den Service, den es zu bieten hat!
Los geht’s:
Wusstet ihr, dass es verpönt ist in Korea Trinkgeld zu geben? Nur, wenn man für etwas arbeitet gibt man Geld. Alles andere ist eine Serviceleistung!
Wusstet ihr, dass, wenn man in Seoul tanken geht, man im Auto sitzen bleibt? Ein Mitarbeiter füllt den Tank auf und für das Warten wird sich bedankt und oft kleine Geschenke, wie Wasserflaschen oder Taschentücher überreicht. Ganz ohne Trinkgeld!
Wusstet ihr, dass es bei fast allen Ärzten, der Bank oder der Post Wasserstationen gibt an denen man sich bedienen kann, wenn man wartet? Nicht nur Wasser steht dort, auch Kaffee oder Tee kann man sich einschenken oder einen Snack zu sich nehmen. Ganz ohne Trinkgeld!
Wusstet ihr, dass man im Restaurant Leitungswasser umsonst bekommt? Immer und überall! Ganz ohne Trinkgeld!
Wusstet ihr, dass es in den großen Supermärkten Packstationen gibt an denen man seinen Einkauf in dort gefaltete Kartons einpacken kann? Nebendran liegen Klebeband und Schere, an denen man sich auch bedienen kann! Ganz ohne Trinkgeld!
Wusstet ihr, dass der Lieferservice das Essen meist auf dem Roller nach Hause bringt? Bei Wind und Wetter! Ganz ohne Trinkgeld!
Wusstet ihr, dass man der Polizei Bescheid sagen kann, dass man in den Urlaub fährt und diese schaut dann regelmäßig am Haus vorbei und guckt, dass alles in Ordnung ist? Ganz ohne Trinkgeld!
Wusstet ihr das? Alles ganz ohne Trinkgeld!
Meine Hommage an das Serviceparadies Seoul! Danke!
20.7.18 05:45


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