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Top 10 - S(e)oul Food

Und nun endlich, nach 4 Jahren Schlemmen durch die koreanische Küche, unsere Top 10 Liste der für uns am leckersten koreanischen Gerichte:

 

1. Korean BBQ

Dieses Gericht schlägt einfach alle! Das Besondere: an einem Tisch direkt vor dir wird das Fleisch, das meistens mit einer Schere geschnitten wird, gegrillt. Zahlreiche Nebengerichte in kleinen Schüsselchen sind die Ergänzung zu dieser leckeren Hauptmahlzeit. Man kann das Fleisch direkt essen oder vorher in Salat- oder Sesamblätter mit Soße, Sprossen und Kimchi wickeln. Mmmmhhh…lecker! Vielleicht wird in Zukunft so ein toller Korean-BBQ-Grilltisch in unserem Garten in Deutschland landen!?

 

2. Gimbap

 

Eigentlich ein Snack oder ein gesundes Fast-Food-Essen, vergleichbar mit Sushi, und super lecker! Gimbap kommt in verschiedenen Varianten: Reis (bap) eingerollt in Seetangblättern mit Gemüse und z.B. Thunfisch, aber auch mal Fleisch oder Schinken. Der Favorit unserer 2,5 Jahre alten Tochter: Shrimp-Gimbab!

 

3. Pajeon & Makgeolli

Ein Kartoffel-Gemüse-Pfannenkuchen, der oft auch mit Meeresfrüchten zubereitet wird. Ich esse ihn am liebsten zusammen mit dem süßen alkoholischen Getränk Makgeolli, das mit Reis, Weizen und Hefe hergestellt wird und auch in verschiedenen Geschmacksrichtungen (z.B. Blaubeere oder Mango) zu kriegen ist.

 

4. Bibimbap

Dies ist ein Reisgericht, das mit kleingeschnittenem Gemüse in einer Schale serviert wird. Es ist eines der wenigen rein vegetarischen Gerichte in Korea (kann ab er auch mit Fleisch serviert werden). Oft liegt noch ein Spiegelei oben drauf und oft wird es mit scharfer Soße gemischt und dann gegessen. An der Deutschen Schule wird den Schülerinnen und Schülern immer nur der Reis (bap) in einer Schüssel gegeben und dann dürfen sie sich selbst aussuchen, was sie dazu mischen möchten.  

 

5. Chimaek

Das ist die Abkürzung für Chicken und Maekju (Bier). Und ja, es ist einfach nur frittiertes Hühnchen, das mit Bier serviert wird. Meistens isst man dies als erste Runde und zieht dann weiter, um etwas „Richtiges“ zu essen, für uns war es oft auch einfach nur das Hauptgericht, ohne Bier, aber mit Pommes und/oder Salat.

 

6. Kimchi Jjigae und Budae Jjigae


Kimchi Jiigae ist eine scharfe Suppe, die mit geschnittenem Kimchi, Fleisch und anderem Gemüse serviert wird (siehe Artikel: 26. Kimchi Kurs).

Sehr empfehlenswert im Winter, wenn es draußen richtig kalt ist!


  

Budae Jiigae ist ein heißer Eintopf, der mit Würstchen, Nudeln, Kimchi, Spam und Bohnen serviert wird und meistens scharf ist. Kommt aber auch mal mit Schinken, Tofu oder Knoblauch oder anderen Zutaten.

Kimchi Jigae wird eher für jede Person einzeln serviert und Budae Jiigae wird in der Mitte des Tisches in einem großen Topf gekocht, aus dem sich dann alle bedienen. Solche Gerichte bei denen ein Eintopf in die Mitte kommt und alle draus essen, gibt es in Korea in verschiedenen Varianten. Auch als Fischsuppe wird so etwas serviert.

Der Hühncheneintopf in dicklicher Soße mit Kartoffeln und Gemüse, der mit Käse überbacken werden kann ist ebenfalls sehr, sehr lecker!

 

7. Japchae  

Japchae ist ein warmer Glasnudelsalat (man kann ihn natürlich auch kalt essen). Angereichert mit Gemüse (Spinat, Karotten, Pilze), Sojasoße und Sesamkörnern schmeckt er einfach köstlich!

 

8. Naengmyeon

Eigentlich das Gegenteil von Kimchi Jigae: eine kalte, nicht scharfe Nudelsuppe, die besonders im heißen Sommer sehr gut tut! Kalte Nudelsuppe, fragt ihr euch? Konnte ich mir auch nie vorstellen zu essen. Aber wenn es draußen über 30 Grad sind, dann ist sie doch sehr erfrischend und lecker.

 

9. Sannakji

Kann man vor allem auf dem Fischmarkt essen: noch bewegender Oktopus. Einige sagen, er lebe noch, andere sagen, wenn er durchgeschnitten ist, dann bewegen sich nur die Tentakeln und man muss diese schnell und gut kauen, damit sich die Saugnoppen nicht am Hals festsaugen und so Erstickungsgefahr droht! Ich hab es nicht probiert, aber Jakob, mein Mann, und er fand’s irgendwie interessant.

 

10. Shabu Shabu

Eigentlich kein koreanischer, sondern ein chinesisch-japanischer Eintopf, der mit Fleisch, Gemüse und Salat in einer Brühe serviert wird. Vergleichbar mit Fondue, allerdings ohne Fett, sondern mit Suppe.

 

Koreanischer Nachtisch:

Zwei unserer liebsten koreanischen Nachtische sind einmal Bingsu und Churros. Bingsu ist einfach nur Wassereis (also Eis aus Wasser, die als Flocken in eine Schüssel gegeben werden), das mit Früchten oder Schokolade serviert wird.

Churros sind jetzt nicht wirklich koreanisch, da sie ja ursprünglich aus Spanien und Portugal kommen und mit heißer, dicker Schokolade serviert werden, findet man in Seoul aber auch an jeder zweiten Ecke. 

Interessant sind auch einige Eiscremesorten, die es hier zu kaufen gibt: Grüntee, zum Beispiel, oder Tomate, da Tomaten hier als Obst angesehen werden und auch mal im Obstsalat landen. Lustig ist auch das Vanilleeis, dass in einer Waffel gereicht wird, die aussieht wie ein J.

Auch interessant, aber nicht zu den Top 10 der leckersten Gerichte zu zählen ist: Beongdegi.

Es ist eigentlich nur ein Snack: gekochte Seidenraupen. Riechen ekelig und schmecken nach fast nix! Enthalten aber viele Proteine.

29.6.18 06:21


Top 10 Seoul

Schwierig war es für mich die top Sehenswürdigkeiten Seouls auszusuchen, die man einfach gesehen haben MUSS, falls man nur ein paar Tage für Seoul Zeit hat! So viel hat diese Megastadt zu bieten; von Moderne bis Tradition. Dennoch konnte ich mich am Ende entscheiden und das sind meine ‚Top 10‘:

 

1. Namsan-Tower

Diesen Turm sieht man einfach von fast überall der Stadt, da er auf dem Namsan (wörtlich übersetzt: Nordberg) steht. Von hier kann man die ganze Stadt sehen und merkt vor allem von dort oben wie riesig alles ist und wie viele Hochhäuser es hier gibt!

 

2. Gyeongbokgung Palast

 

Es gibt einige Königspaläste in Seoul und vor allem Korea, aber das ist DER Königspalast schlecht hin. Er ist der größte und auch erste Palast der Joseon-Dynastie, der 1395 fertig gestellt wurde und in dem jahrhundertelang Königsfamilien lebten und regierten.  (Quelle: www.english.visitkorea.or.kr)

 

3. Chongecheong Fluss

 

In der Nähe des Palastes und neben der Sejong-Straße - auf der die  Statue des Königs Sejong steht, der die koreanische Schrift Hangul entworfen hat - befindet sich der Chongecheong Bach. Eine kleine Wasseroase, die sich kilometerlang unterhalb der Straßen von Seoul entlang schlängelt.  

 

4. Bukchon Hanok Village

 

In diesem Dorf in Bukchon in der Nähe der Anguk Haltestelle und nicht weit entfernt des auch sehenswerten Künstlerviertel Insadong, befinden sich traditionelle koreanische Häuser, die auch Hanok genannt werden.

 

5. Buddha Tempel Jogyesa

 

Es gibt viele Buddha Tempel in Seoul, der Jogyesa Tempel gehört meiner Meinung nach zu den schönsten. Hier hängen an Buddhas Geburtstag viele bunte Lampions und hier gibt es einen großen goldenen Buddha und einen kleinen süßen Stein-Buddha zu sehen.

 

6. War Memorial Museum

 

Auf Tripadvisor befindet sich dieses Kriegsmuseum, in dem man sich hauptsächlich über die Geschichte des Korea Krieges informieren kann (aber auch über andere Kriege, in denen Korea involviert war) auch unter den Top 10 Sehenswürdigkeiten in Seoul.

 

7. Hanriver

 

Der Hanriver bzw. auf Koreanisch Hangang genannt, ist mit fast 500 Kilometer Länge der zweitlängste Fluss in Südkorea. Hier ist vor allem am Wochenende viel los. Etliche Sportarten werden hier ausgeübt (Fahrradfahren, Jetski etc.), auf den Spielplätzen gespielt, in den großen kostenlosen Planschbecken getobt, entlang des Flusses spazieren gegangen oder einfach nur in Zelten relaxt.

 

8. Norangjin Fischmarkt

 

Inzwischen gibt es an der gleichnamigen Haltestelle nicht nur einen alten Fischmarkt, sondern auch einen neuen. Der alte ist für mich persönlich irgendwie asiatischer, wilder, verruchter, klassischer. Einfach verrückt, wie viele Fische hier tagtäglich über den Ladentisch gehen. Eine Besonderheit bieten hier die Restaurants an: kaufe deinen Fisch frisch auf dem Markt und lasse ihn frisch in einen der Restaurants anrichten!

 

9. Lotte Tower bzw. Building 123

 

Dieser Lotte Turm wurde 2017 fertiggestellt und ist nun der fünftgrößte auf der Welt. 123 Stockwerke besitzt er, weswegen er auch Building 123 genannt wird. Ganz nach oben kann man auf die Aussichtplattformen fahren und dort auf Glas stehen und nach unten in die Tiefen schauen.

 

PS – sehr lustig und interessant: Es gibt hier viele Gebäude, die den Namen Lotte tragen: Lotte Einkaufszentren, Lotte Supermärkte, Lotte Hotel etc. Der koreanische Gründer dieser Kette orientierte sich bei der Namensgebung an die Figur Charlotte aus dem Roman ‚Die Leiden des jungen Werthers‘ von Johann Wolfgang von Goethe. Das Konglomerat Lotte ist das das fünftgrößte in Südkorea dessen Vermögen auf 50 Milliarden $ geschätzt wird. (Quelle: Wikipedia)

 

 

10. Bukhansan

 

Diese Gebirgskette, die sich nördlich von Seoul befindet muss man einfach einmal von Nahem gesehen habe. Hier gibt es zig Wandermöglichkeiten von schwierig bis einfach und der Blick über die Stadt ist auch von hier aus gigantisch! Am Fuße des Bukhansan befindet sich auch die alte Stadtmauer Seouls, deren vier Teile ebenfalls bewandert werden können.

 

 

28.6.18 06:19


Mundschutz-Masken in Korea

 

Viele haben mich schon gefragt, warum denn in Korea so viele Mundschutz-Masken tragen.

Nicht immer hat es damit was zu tun, dass sich die Koreaner (oder auch inzwischen die Ausländer) vor Viren, Bakterien, sprich Krankheiten, schützen wollen!

 

 

Nein! Hier noch andere Gründe für das Tragen einer Maske:

 

  1. Smog-Alarm: Nicht selten liegt der Feinstaubwert in Seoul bei über 100 µg/m³ (PM 2,5). „Die höchste Feinstaubbelastung aller 31 OECD-Hauptstädte weist Seoul auf.“ (Quelle: Wikipedia) Zum Vergleich: Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt einen Tagesmittel von PM2,5 25 µg/m. (Eines der größten Gründe, hier bald weg zu ziehen!) Desewegen trägt man eben oft Masken, die die Partikel teilweise filtern. Es kommt natürlich auch immer auf die Art der Maske an!

  2. Koreaner gehen grundsätzlich zur Arbeit, egal ob sie krank sind oder nicht. Das liegt daran, dass sie nur wenige bezahlte Urlaubstage im Jahr haben und sind diese nicht aufgebraucht, werden sie auch gerne mal in Urlaubstage umgeschrieben. Außerdem existiert hier einfach eine ganz andere Krankheits-Kultur! Krankgeschrieben wird man nur in seltenen Fällen, deswegen geht man eben mit Maske zur Arbeit (oder auch zur Schule), um keinen anderen anzustecken.

  3. Viele Koreanerinnen sind sehr eitel! Sie halten viel auf ihr Äußeres und schämen sich auch schon mal, wenn sie ungeschminkt sind oder eine (in ihren Augen) unschöne Nase haben oder schiefe Zähne besitzen. Auch deswegen wird sich eine Maske aufgesetzt, damit man die unschönen Seiten an einem verbergen kann.

  4. Und dann gibt es inzwischen auch die Motiv-Masken mit Bärchengesicht, lustigen Augen oder anderen witzigen Aufdrucken. Und diese werden dann eben auch mal aufgesetzt, um anders zu sein, als alle anderen! Verrückt! J

     

 

Vor kurzem schaute ich einen kurzen (3 Minuten) Beitrag auf Weltspiegel an, der genau dieses Thema in Japan ansprach! Schaut mal rein! Die Gründe, die die Japaner in dem kurzen Videoclip für das Tragen einer Maske nennen, sind eigentlich auch die Gründe, warum Koreaner dies tun:

 

 

http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/videos/schnappschuss-japan-masken-video-100.html

 

20.4.18 04:36


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