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Eine koreanische Hochzeit

"Wer liebt, vollbringt selbst unmögliches." Buddha


Vor kurzem war Jakob auf einer Koreanischen Hochzeit eines Arbeitskollegen eingeladen.


Eine koreanische Hochzeit in der Großstadt, gemixt mit koreanischen Traditionen und westlichem Einfluss, ist kurz und schmerzfrei zu beschreiben:

1. Es werden alle möglichen Leute eingeladen, die man kennt, auch Arbeitskollegen und Nachbarn und weitentfernte Verwandte und Bekannte.


2. Die Zeremonie, die Gratulationen und das anschließende Essen dauern insgesamt ca. 2-4 Stunden, also nach koreanischem Brauch balli-balli (빨리 - 빨리= schnell-schnell).

3. Es wird meistens in einer sogenannten Wedding Hall gefeiert, in der normalerweise an einem Samstag mehrere Hochzeiten auf verschiedenen Etagen gleichzeitig und hintereinander statt finden. 

Und das ist anders, als in Deutschland:

1. Bevor man an der öffentlichen Zeremonie teilnimmt, gibt man bei den "Buchhaltern", die in der mit Blumen geschmückten Vorhalle des Hochzeitsraums sitzen, einen Umschlag mit Geld ab. In einem großen Buch werden die Namen der Gäste eingetragen und der Betrag, den jeder Gast gegeben hat.

 

2. Bei der anschließenden ersten Zeremonie hält ein guter Freund eine Rede für das Brautpaar und erklärt, was es in einer Ehe zu erwarten und zu beachten hat. Hier trägt das Brautpaar westliche Kleidung: Hochzeitsanzug und ein weißes Brautkleid.

3. Anschließend hält das Brautpaar eine kurze Rede und bedankt sich bei den Gästen und besonders der Familie. Bei den Eltern wird sich mit einer tiefen Verbeugung (der Bräutigam legt sich dabei mit der Stirn bis auf den Boden) bedankt.

4. Nach der Zeremonie singen Freunde Lieder, die dem Brautpaar Glück bringen sollen.

5. Nach der öffentlichen Zeremonie mit allen Gästen findet eine kleinere private Zeremonie statt bei der meistens nur sehr enge Freunde und die Familie dabei sein dürfen. Dort trägt das Brautpaar dann traditionelle koreanische Hanboks.  

6. Nach der zweiten traditionellen Zeremonie besucht das Brautpaar zusammen mit den Eltern die Gäste, die sich schon in einem riesigen Saal an einem Buffet mit koreanischem und asiatischem Essen, Bier und Soju (ein klares alkoholisches koreanisches Getränk) bedienen. Sie gehen von Tisch zu Tisch und bedanken sich bei den Gästen. So können auch alle dem Brautpaar gratulieren.  

Danach ist alles vorbei, die Gäste gehen nach Hause und das Brautpaar fährt meistens im Anschluss in die Flitterwochen und bereiten sich dann auf den Umzug vor. Erst nach der Hochzeit zieht man normalerweise aus dem Elternhaus aus und mit seinem Ehepartner in eine gemeinsame Wohnung.

6.7.14 10:51
 
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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Walter Ulreich / Website (16.7.14 15:03)
Schön beschrieben und eine interessante Erfahrung. Hat mich auch beeindruckt.

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